Der Braunohrearasari besticht durch ein kontrastreiches Gefieder: einen dunkelolivgrünen Rücken, einen schwarzen Kopf und einen leuchtend gelben Bauch, der von einem auffälligen roten Streifen durchzogen ist. Sein Name leitet sich von dem charakteristischen braunen Fleck hinter seinen Augen ab, die von einer bläulich schimmernden Haut umrandet sind.
Sein auffälligstes Merkmal ist sein langer, gezackter Schnabel in Schwarz und Gelb, dessen Oberkante eine charakteristische, elfenbeinfarbene, zahnartige Struktur aufweist, die er zum Futtersammeln nutzt.
Die Art ist in freier Wildbahn relativ sicher und nicht unmittelbar vom Aussterben bedroht.
Vervielfältigung
Der Braunohraaras ist eine monogame Art, die in Gemeinschaft brütet, wobei mehrere Mitglieder der Gruppe beim Schutz des Nestes helfen.
Nistverhalten: Sie nutzen natürliche Baumhöhlen oder verlassene Spechtnester in großer Höhe.
Eiablage und Brut: Das Weibchen legt zwischen 2 und 4 weiße Eier. Beide Elternteile teilen sich die Brutpflege etwa 16 Tage lang.
Aufzucht der Küken: Die Jungvögel kommen blind und federlos zur Welt. Sie bleiben etwa sechs Wochen lang im Nest, bis sie flügge sind; während dieser Zeit hilft die gesamte Gruppe bei ihrer Fütterung.
Verhalten
Es handelt sich um eine sehr gesellige, lautstarke und aktive Art, die den größten Teil ihrer Zeit in den Baumkronen verbringt.
Lebensweise in der Gruppe: Sie ziehen in kleinen Familiengruppen von 4 bis 12 Tieren umher und suchen nach Nahrung.
Gemeinschaftsschlafplätze: Im Gegensatz zu anderen Tukanarten schlafen mehrere erwachsene Tiere oft gemeinsam in derselben Baumhöhle, um sich zu schützen.
Kommunikation: Sie verfügen über ein Repertoire an schrillen, hohen Lauten, mit denen sie den Zusammenhalt der Gruppe aufrechterhalten, während sie sich durch den Dschungel bewegen.
Geschicklichkeit und Spiel: Es handelt sich um sehr neugierige und intelligente Vögel; oft kann man beobachten, wie sie miteinander spielen, indem sie mit Zweigen oder Früchten hantieren, was ihre sozialen Bindungen stärkt.
Bedrohungen
Ihre Bevölkerungsgruppen sind in ihrer natürlichen Umgebung zunehmenden Risiken ausgesetzt:
Verlust und Zersplitterung des Lebensraums: Die Abholzung zugunsten von Ackerbau und Viehzucht führt zu einer Verringerung der Waldflächen, in denen diese Tierart lebt.
Mangel an Nistplätzen: Da sie auf natürliche Höhlen oder alte Spechtnester in altem Baumbestand angewiesen sind, schränkt der selektive Holzeinschlag ihre Fortpflanzungsmöglichkeiten drastisch ein.
Jagddruck: In bestimmten Regionen seines lokalen Verbreitungsgebiets wird er wegen seines Fleisches oder seiner Federn gejagt.
Fütterung
Der Braunohraarasari ernährt sich hauptsächlich von reifen Früchten und spielt eine wichtige Rolle bei der Samenverbreitung im Regenwald.
Seine Ernährung ist opportunistisch und wird ergänzt durch:
Insekten und kleine Gliederfüßer.
Eier und kleine Wirbeltiere (gelegentlich).
Nektar und Blüten.
Er nutzt seinen gezackten Schnabel als Präzisionswerkzeug, um die Früchte geschickt abzureißen und zu bearbeiten.
Vertrieb
VU (verletzlich)
Er ist mittelfristig stark vom Aussterben bedroht.
NT (Fast bedroht)
Sie ist noch nicht gefährdet, könnte es aber bald sein, wenn sich die Bedingungen verschlechtern.
ALLE
Nicht verwendet
EX (Ausgestorben)
Es gibt keine lebenden Exemplare dieser Art mehr.
EW (Ausgestorben in freier Wildbahn)
Nur Exemplare in Gefangenschaft oder in wissenschaftlichen Sammlungen überleben.
DE (Gefährdet)
Es besteht ein sehr hohes Risiko, dass sie in freier Wildbahn verschwindet, wenn keine Schutzmaßnahmen ergriffen werden.
CR (vom Aussterben bedroht)
Es besteht ein extrem hohes Risiko, dass sie in naher Zukunft ausstirbt.